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Basis: Negative und positive Erfahrungen prägen unser Handeln. Befreien Sie sich von Ihren Grenzen im Kopf!


Ein alltäglicher Fall:

Achim B., Geschäftsführer in Europa und Ostdeutschland in einem internationalen Elektronikkonzern, hatte die Aufgabe, eine neue, von der Konzernzentrale entworfene Organisationsstruktur in seinem Bereich einzuführen und zum Erfolg zu bringen. Er war von Anfang an gegen diese Umorganisation gewesen, weil er ihre Nachteile in seiner vorherigen Firma hautnah erlebt hatte. Er konnte sich einfach nicht überwinden, den Startschuss für die Umsetzung zu geben. Er fing an, über seine Kündigung nachzudenken. Nach 3 Std. Coaching erlebte er diese Aufgabe als Herausforderung, weil er neue Perspektiven entwickelt hatte. Dadurch konnte er sich selbst überzeugen, dass er inzwischen sehr viele Fähigkeiten dazugelernt und die Umgebung sich entscheidend geändert hatte. Er zog die Umorganisation sehr effektiv und motiviert in kürzester Zeit durch.
 

Ein extremerer Fall:
Karl S., Bereichsleiter West-Europa eines internationalen Pharmakonzerns, hatte noch sichtbare Narben von seinem Autounfall im Gesicht, als er ins Coaching kam. In der Unfallnacht war er spät mit dem Flugzeug aus Mailand in Frankfurt gelandet und auf der ca. 50 km weiten Strecke nach Hause am Steuer seines Wagens eingeschlafen und in einen LKW gerast. Der Airbag hatte ihn gerettet, und er trug lediglich Hautwunden davon, die äußerlich schnell abheilten.
Eins war ihm klar, er durfte so nicht weitermachen. Der erste Schritt war, den Stress des Unfalls abzubauen. Das gelang mit der sog. Kinotechnik. Dadurch wurden die im Gehirn gespeicherten Unfallbilder neutralisiert und in Lernziele umgewandelt. Karl S. konnte danach zum 1. Mal ohne Angst an den Unfall zurückdenken und ohne Herzrasen und Schweißausbrüche ins Auto steigen und fahren.

In drei weiteren Sitzungen von je 1 1/2 Stunden im Abstand von einer Woche erarbeitete Herr Karl S. neue Strategien:

  • Er wollte sich täglich morgens und mittags zurück ziehen, um seine Prioritäten zu planen und sie anfangs halbtägig zu überprüfen und seine Ziele und Prioritäten tagtäglich zu realisieren.
  • Dazu: Wöchentlich eine Aktivität für seine Fitness zu planen und umzusetzen.
  • Ergänzt wurde dies durch eine Monatsplanung, um seiner Familie einen gebührenden Raum in seinem Leben einzuräumen und trotzdem beruflich weiterhin so erfolgreich zu sein.
Nach drei Monaten war das Überprüfen der Prioritäten zur Routine geworden. Die Qualität seiner Entscheidungen hatte sich verbessert, er war mit seiner Arbeit zufriedener und nach eigenen Aussagen hatte seine Lebensqualität deutlich zugenommen.